Neues von Helags Husky




Wir haben ein neues Konzept.

huskyFAIR Reisen

Stelle deinen Huskyurlaub als Paket zusammen

und passe so den Reisepreis an Dein Einkommen an.

Bestimme selbst, ob du Naturschonenden

oder Ökotourismus buchen möchtest.

Entscheide ob Du unser Husky Rentnerprogram unterstützt.

Es  wird einen Preisnachlass für Frühbucher

und einen bei An und Abreise mit Bus/Bahn geben.

 

demokratisches, soziales Wirtschaften im Ökotourismus


Link verstorben

Leider ist auch unser Link mit 11 Jahren verstorben.

Er war ein reiner Langstreckenhund von Robert Sörlie.

Diese Mischung aus Hound, Alaskan und Grönländer war nicht ganz leicht zu händeln. Deshalb haben wir, obwohl er ein interessanter Husky war, mit Ihm nicht weitergezüchtet.

Ihr erinnert euch evtl. an die Hunde , die so schwer zu unterscheiden waren : Link oder auch Linky Pinky war der mit dem weißen Strumpf und einer weißen Socke.

Link war, wie alle Sörlie Hunde, so was von hart im Kopf

und hat sich körperlich nicht geschont. Seine Pfoten waren so gut, das er nie einen Bootie brauchte. Immer wieder wollte er weiter, anhalten war eine Last.

Er war ein sehr verlässlicher Leader, deshalb war er meist im dritten Team als Leithund eingestzt.

Er hat dann, obwohl er die voraus fahrenden Teams oft aus den Augen verloren hatte, immer wieder mit seinem "Gastmusher" bei allen Wettern und Trailbedingungen zu uns aufgeschlossen. Alle Störungen auf dem Trail , freilaufende Hunde, Elche, Rene, Hundegespanne, hat er total ignoriert, denn er wollte laufen. Er war deshalb meine Feste Burg für die Gäste, die etwas unsicher beim Fahren waren. Er starb wie er gelebt hat, er kämpfte gegen seine Altersschwäche bis zum Schluß.

Mein unvergesslichstes Erlebniss mit ihm :

Er und sein Bruder Conker ( beide gerade als Neuzugang im Zwinger) wurden im meinem Team als Swing eingespannt.

Dann geführte Tour mit zwei folgenden Gespannen, Anfängertour erster Tag. Nach 20km auf einem See kurz gehalten, eine kurze Erklärung an meine Gäste.

Dann wieder Blick nach vorne, gerade noch gesehen wie er meinen Leithunden die weitere Pause ersparte, indem er die Zentralleine hinter ihnen durchbiss, und sie so in die Freiheit entließ. Es folgte eine wilde Verfolgungsjagd, um diese wieder einzufangen. Bin mir sicher, auch meine Gäste werden diese Einweisungsfahrt nicht vergessen haben.


Huskytouren anzubieten, hat auch weiterhin etwas von Spielcasino in dieser Zeit mit Covid 19

Evtl. auch eine weitere Saison 2021/22 mit Corona ?  Keiner weiß es !

Der Buchungsmarkt der Vermittlungsagenturen ist momentan „ am Boden “. Wer wird sich am Markt halten ?

Aber wir sind durch private Resevierungen gut gebucht. Wir könnten somit durch die Saison kommen.

Leider haben wir das Risiko, dass die Buchungen nicht durchgeführt werden können,

wenn es wieder zu Einreisestopps , Reisewarnungen und Flugausfällen kommt.

Wir sind deshalb skeptisch und bereiten Helags Husky wiedereinmal auf alles : Zwischen Totalausfall der Saison 21/22

und guten Buchungsgeschehen vor. Ersteres wäre dann im dritten Jahr mit Covid 19 die Pleite.


Baldur verstorben

 

Baldur - eigene Zucht - war ein Ausnahme Leithund.

Leider ist er bereits mit 11 Jahren verstorben.

Als Junghund ( das sind Hunde, die das Aufbautraining der Alten, am Schlitten oder Wagen freilaufend begleiten ) stellte er sich schon von Anfang an bei den Leadern an. Er rannte immer auf Leithundhöhe dem Gespann nebenher ohne, und das war das besondere, die Leader zu stören.

Und so lief er vom ersten Tag an, als er „ richtiger Schlittenhund „ wurde, ausschließlich im Lead.

Und als er das erste Mal vorne eingespannt wurde kannte er durch abkucken bereits alle Kommandos.

Er war ein Hund auf den man sich bei jedem Wetter und allen Trailbedingungen verlassen kommte.

Er passte die Geschweindigkeit des Teams den Trailverhältnissen an. Fand die besten Trails selbständig und führte Kommandos zielgenau auf den Meter aus.

Er war ein unermüdlicher Arbeiter was er besonders beim Tiefschneespuren unter Beweis stellte.

Drei Touren mit ihm werde ich nicht vergessen, weil ich als Musher dort total versagt habe.

Bei einer Longtrail Tour fuhren wir weitab der markierten Trails tief in die Kahlfjällregion hinein. Es war gutes Wetter angesagt, denn sonst würde ich keine geführte Tour abseits der Markierungen durchführen. Und dann kam er, der Wetterumbruch. Wind , Schneetreiben es war mein erstes richtige White Out, Sicht unter 5 Meter, und da wir diese Tour nur zweimal pro Saison fahren, wußte ich, ohne mich optisch zu orientieren, schon nach wenigen Minuten nicht mehr wo es weitergeht.

Bis auf Baldur, der machte stoisch seinen Job und so teilten wir uns die Aufgaben:

Er war für den Weg nach Hause zuständig, und ich konnte mich voll darauf konzentrieren das Gästeteam nicht zu verlieren. Drei Stunden später waren wir wieder auf einem markieten Trail.

 

Bei einer Tour die ich alleine Ende April durchführte versagte Baldur ein Komanndo. Er wollte nicht den Fluß dort überqueren wo ich wollte, und wir schon den gesamten Winter rübergefahren sind. Und obwohl eine schöne alte Schneemobilspur lag, blieb er einfach stehen, obwohl sein Leadpartner wollte. Ich dachte es liegt an einen Riss im Eis,

der direkt vor ihm war.

Also Kommando mit Nachdruck gegeben – es waren ja nur noch 10 km bis nach Hause und ich hatte kalte Füsse.

Bedrückte Köperhaltung aber keine Bewegung vorwärts. Also hat sich mein Gehirn eingeschaltet. Es ist Baldur.

Geankert und geschaut was los war, das Eis war keine zwei Zentimeter dick, optisch war aber alles ok. Nicht eine feuchte Stelle war zu sehen. Ich kenne diese Überquerung vom Angeln, hier laufen zwei Flüsse zusammen. Hier ist er tief und schnellfließend. Hätte schlimm Enden können, Kopfkraulen- guter Hund – Come How – dann halt mit Umweg nach Hause.

 

23 Dezember 2020. Standarttour 40 km. 6 Hunde leichter Tiefschnee.

Baldur stellte sich nicht, wie gewöhnlich ins Lead, sondern ins Swing. Drei Kilometer vor Zuhause ließ er kurz die Ohren hängen, fiel um und war tot. Toter Hund im Schlittensack. Meine schlimmste Tour im Musherleben.

 

Nun ist Baldur schon drei Monate tot und ich suche ihn immer noch im Freilauf und rufe noch oft aus Versehen seinen Namen wenn es in die Zwinger geht.


Covid 19 - Saison 2020/21

---- Wir mußten leider alle Wintertermine absagen ---


 

Erster Schnee im Fjäll

 

Bei uns hat bereits der

Herbst mit großen Schritten Einzug gehalten.

Wir hatten den ersten Frost ( minus 4 Grad ) und den Ersten Schnee in den Bergen.

 

Die Huskys werden dadurch aktiver und wir haben mit dem Training am Wagen begonnen.

 

Wir fahren dieses Jahr zwei Arbeitsteams und

ein Team der älteren Semester im Aufbautraining.


Huskytouren & Covid 19


 

Du möchtest etwas über

meine Ansichten erfahren:

Dann bitte besuche meinen Blog



Nyall

Leider ist er nun verstorben.

Nyall ist als letzter seines Wurfes mit 14 Jahren verstorben.

Er folgte damit seinem Wurfbruder Thore

nur um zwei Wochen.

Er war Jahrelang ein Ausnahmewheeler.

Er konnte unermüdlich am Schlitten seine Zugarbeit verrichten und war in der Lage,

auch im Wheel das Team zu motivieren.

Er ging mit 13 in Rente.

Er war jahrelanger Rudelchef, ohne ruppiges Gehabe an den Tag zu legen. Er setzte seine Dominanz auf seine ruhige aber bestimmte Art durch. Er war mir dadurch eine große Hilfe in der Rudelführung.

Auch zeichnete er sich durch große Menschenfreundlichkeit aus.

Er forderte aktiv seine Streicheleinheiten ein.

Er stupste mit der Pfote und schaute einem dabei direkt in die Augen, meist gab man dann nach und kraulte ihn.

Wenn wir einen Wurf liegen hatten war es damit allerdigs vorbei, er beschützte den Nachwuchs. Dabei auch schon mal mit schnappen nach "Fremden" in der Zwingeranlage.

Er starb wie er lebte, ohne Besonderheiten einzufordern, viel Schlafen,aufhören zu fressen am nächsten Morgen tot im Zwinger.

Er wird fehlen !!!!!

 


Thore

Unser Hauptleader verstorben mit 14 Jahren.

Rüde, eigene Zucht. Lief bis zum 12 ten Jahr gerne im Lead. Einmal eingespannt war er immer bei der Sache.

Er ging Störungen von Aussen zb. fremdes Hundespann, freilaufender Hund oder Wildtieren selbständig aus dem Weg. Stört nur bei der Arbeit.

Er war die feste Burg auf den Touren, wenn es darum ging, Kommandos im Augenblick und schwierige Wegstrecken bei schlechten Bedingungen auf den Meter genau zu finden. Thore war ein selbstständig agierender Leithund, das bedeutet er testete die Trailbeschaffenheit versuchte und fand dann die beste Trailstrecke fürs Team eigenständig, egal bei welcher Witterung.

Er war der erste Hund von dem ich lernte, dass man seinem Leithund das Team und sich selber anvertrauen kann, weil seine Erfahrung oft besser war als die meine.

Er führte jedes Komando aus : Bei Flußüberquerung  mit dem Team ins Wasser gehen, Blankeisfahrten, Querfeldeinfahren. Seine Besonderheit - Schneesturm im Kahlfjäll, als Musher Kopf in die Kaputze, Rücken zum Wind - Thore brachte das Team ins Tal.

Nie Krank, keine Verletzungen. Seine Laufleistung im Leben ca. 70.000 Kilometer, er brauchte in seinem Leben nur einen einzigen Bootie.

Unvergesslichste Erinnerung : Starkes Schneetreiben, mit ihm im Lead über eine eingeschneite Rentiergruppe gefahren, überall wegspringende Rentiere, unter den Hunden unter meinem Schlitten, nur Thore blieb ruhig.

Abstammung: Vater - Petter / E. Ellis ---- Mutter - Thea / R. Dahl. Der Houndanteil betrug ca. 30 % Zur Abstammung : https://www.helags-husky.de/husky-zucht/wurf-thea/

 

Der kleine schwarze Hund wird fehlen !


Nach der Saison freiwillig für 14 Tage in Quarantäne. So sah unsere soziale Distanzierung aus


Covid 19 - Saison 2019/20 : Nach der Reisewarung ins Ausland

Wir waren ab März bei unseren Touren betroffen. Da hatten wir Glück, dass die Reisewarnung uns nicht schon früher getroffen haben. Andere Anbieter mit Schwerpunkt Urlaub im April haben stärkere Einbußen hinnehmen müssen.

Wir erhielten zwei Abbuchungen. Leider konnten wir somit nicht die notwendigen Reserven zurücklegen und gehen bereits finanziel geschwächt in die kommende Saison. Die Zukunft hängt in der Luft, keiner weiß ob es im Winter wegen neuer Welle wieder Einschränkungen geben wird. Ich denke mit dem Solo Angeboten sind wir in Coronazeiten gut aufgestellt.



Hier ein Gastvideo von Sabrina / Solo Tour / Saison 2020


Unsere " Alten Webseiten " wurde von den Suchmaschinen nicht mehr erkannt, deshalb ein neues Outfitt der Intenetpräsenz, angepaßt an das schnellere Surfen im Intenet mit dem Smartphone.

Haben nun zwei Auftritte im Internet, haben zwei Blogs und sind bei Facebook.

Huskyfarm : https://www.helags-husky.de und Huskytouren : https://www.helags.eu/


Neue internetpräzenz - Ärger mit dem Neuen Layout - Ingo´s Blödheit

Leider war ich etwas zu schnell und habe leider die älteren Einträge gelöscht.

Inhalte von 7 Jahren gingen verloren. Ich ärgere mich sehr.


Neuaufbau der Brücke in Nyvallen


Klimawandel

Unser aller Eingreifen in die Ökosysteme der Erde haben hier bereits massive Auswirkung auf unsere Umwelt und unsere Lebensbedingungen.

Um dem Wandel zu begegnen, habe wir uns entschlossen den Co2 Austoss von Helags Husky zu halbieren.

Deshalb endet unser Angebot: "Duo für Paare" mit der Saison 2019/20.

Siehe Link : Ökologischer Naturtourismus


Auf Wunsch unserer Gäste : So sieht es hier immer Sommer aus


Ich möchte Euch das Gedicht von Thomas H. nicht vorenthalten

Fjäll

Vor dem Schlitten die Hunde,

das leise fauchen der Kufen im Schnee.

Niedrige Birken als letzte Bastion

eisern durchfrostet die schwarz graunen Stämme.

Einzig der Nebel hält die Farbe des Himmels zurück,

verhängt alles mit weißer Seide.

Haucht kalt ins Gesicht sinkt über Schnee,

verwischt die Grenze von Himmel und Erde.

Der milchige Spiegel der den See bedeckt

ruht nicht länger, webt zaghaft Gold.

Eisiges Pulsen noch im besiegelten Pakt

mit der Sonne über Birke und Nebel.

Urzeitliche Mythengeburt aus Eis und Schnee,

alles schweigt das Werden zu bestaunen.


Unser Erstes Video, gemacht von Lars / Schlittenhundeurlaub Duo / Saison 2017